Feb 18

Prometheus

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Johann Wolfgang von Goethe

Inhalt

Prometheus spricht zu Zeus und befiehlt ihm, die Mensche in Ruhe zu lassen. Für Demonstrationen seiner macht soll er sich an der Natur auslassen, die er geschaffen hat und nicht an der Bevölkerung der Erde, die Prometheus aufbaute. Er verachtet die Götter, die nur durch die Opfer der Menschen und deren Gebete existieren können. Die Götter verhungerten, gäbe es nicht „dumme“ leichtgläubige Menschen wie Kinder oder verzweifelte wie Bettler.
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Feb 15

Willkommen und Abschied

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Johann Wolfgang von Goethe
Erste Fassung

Inhalt

Der (junge) Goethe reitet durch einen Wald auf dem Weg zu seiner Geliebten. Es ist Nacht und die Natur stellt sich ihm gleichermaßen schön wie schrecklich dar. Seine innere Aufregung wird an seiner sehr emotionalen Wortwahl deutlich.

In der zweiten Strophe werden diese Eindrücke noch verdeutlicht bzw. ergänzt. Man bekommt den Eindruck einer gewissen Irrealität – die Gedanken und Gefühle drehten in den Vordergrund doch das eigentliche Geschehen in der Wirklichkeit wird unwichtiger.

Die dritte Strophe beschreibt Goethes Ankunft bei seiner Geliebten. Ungläubige Freude und Dankbarkeit beschreiben seine Gefühlslage in diesem Moment, er ist vollkommen auf seine Emotionen konzentriert und sieht die Realität nur noch durch die „rosa Brille“.
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Feb 08

von Christian Fürchtegott Gellert

Inhalt

In dem Gedicht „Der Tanzbär“ von C.F. Gellert, 1746 verfasst, geht es um einen Tanzbär, der von seinem Dresseur flüchten kann und in einen Wald/seine Heimat, zurückkehrt. Dort wird er mit offenen Armen empfangen und voll integriert. Dann beginnt der Tanzbär von seiner Vergangenheit zu berichten und kommt dabei auch auf das Tanzen zu sprechen. Zur Veranschaulichung fängt er an einen polnischen Tanz aufzuführen.

Die anderen Bären sind von den Bewegungen des Tanzbären begeistert und versuchen es selbst. Allerdings fehlt ihnen die [jahrelange] Ausbildung des Tanzbären und ihre Versuche misslingen. Als der Tanzbär bemerkt, dass er etwas Besonderes kann, mit dem er sich von den anderen abzeichnet, tanzt er [stolz] weiter. Die anderen Bären fühlen sich dadurch jedoch hintergangen und werden wütend. Sie denken, der Tanzbär wolle sie nur bloßstellen und jagen ihn fort.

Die Moral des Gedichtes/ der Fabel wird in der letzten Strophe beschrieben. Wenn man genauso ist, wie alle anderen, so wird man integriert. Unterscheidet man sich jedoch durch besondere Fähigkeiten von der Masse, so muss man darauf achten, nicht mit diesen Fähigkeiten zu prahlen. Am Anfang wird man zwar bewundert, aber im Nachhinein wird diese Bewunderung in Neid umschlagen und Hass entsteht. Dabei ist nicht die Fähigkeit selbst das entscheidende, sondern die Absicht, sich von den anderen abzuheben und etwas „besseres“ zu sein.
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