Biologische Lebensmittel

Definition

Biologische Lebensmittel sind solche, die ohne Verwendung von Kunstdünger und ohne chemische Schädlingsbekämpfung hergestellt wurden. Bei der Tierhaltung wird darauf Wert gelegt, die Tiere natürlich zu halten und jede Quälerei – etwa durch zu wenig Bewegungsfreiheit – hintan zu halten. Biologische Landwirtschaft ist arbeitsintensiv und bringt nicht so große Erntemengen wie der konventionelle Anbau. Deshalb müssen Bio-Produkte auch etwas teurer sein. Als Käufer sichern wir damit aber nicht nur uns selbst gesunde Lebensmittel, sondern auch die Existenz jener Bauern, die verantwortungsbewusst mit unserer Umwelt umgehen. Im Folgenden wird speziell auf Groß-Britannien Bezug genommen.

Probleme

Die Supermärkte können den Bedarf nicht decken. Das kommt daher, dass die Supermärkte durch Preisdumping („wenig für mehr“) und dem Verkauf unter Produktionskosten die inländische Landwirtschaft in die Knie gezwungen haben, so dass das für den Anbau ökologischer Lebensmittel benutzte Land um 8% geschrumpft ist, obwohl die Nachfrage stieg. Eine Folge davon ist z.B. der Etikettenschwindel.
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Prometheus

Johann Wolfgang von Goethe

Inhalt

Prometheus spricht zu Zeus und befiehlt ihm, die Mensche in Ruhe zu lassen. Für Demonstrationen seiner macht soll er sich an der Natur auslassen, die er geschaffen hat und nicht an der Bevölkerung der Erde, die Prometheus aufbaute. Er verachtet die Götter, die nur durch die Opfer der Menschen und deren Gebete existieren können. Die Götter verhungerten, gäbe es nicht „dumme“ leichtgläubige Menschen wie Kinder oder verzweifelte wie Bettler.
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Willkommen und Abschied

Johann Wolfgang von Goethe
Erste Fassung

Inhalt

Der (junge) Goethe reitet durch einen Wald auf dem Weg zu seiner Geliebten. Es ist Nacht und die Natur stellt sich ihm gleichermaßen schön wie schrecklich dar. Seine innere Aufregung wird an seiner sehr emotionalen Wortwahl deutlich.

In der zweiten Strophe werden diese Eindrücke noch verdeutlicht bzw. ergänzt. Man bekommt den Eindruck einer gewissen Irrealität – die Gedanken und Gefühle drehten in den Vordergrund doch das eigentliche Geschehen in der Wirklichkeit wird unwichtiger.

Die dritte Strophe beschreibt Goethes Ankunft bei seiner Geliebten. Ungläubige Freude und Dankbarkeit beschreiben seine Gefühlslage in diesem Moment, er ist vollkommen auf seine Emotionen konzentriert und sieht die Realität nur noch durch die „rosa Brille“.
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Der Tanzbär

von Christian Fürchtegott Gellert

Inhalt

In dem Gedicht „Der Tanzbär“ von C.F. Gellert, 1746 verfasst, geht es um einen Tanzbär, der von seinem Dresseur flüchten kann und in einen Wald/seine Heimat, zurückkehrt. Dort wird er mit offenen Armen empfangen und voll integriert. Dann beginnt der Tanzbär von seiner Vergangenheit zu berichten und kommt dabei auch auf das Tanzen zu sprechen. Zur Veranschaulichung fängt er an einen polnischen Tanz aufzuführen.

Die anderen Bären sind von den Bewegungen des Tanzbären begeistert und versuchen es selbst. Allerdings fehlt ihnen die [jahrelange] Ausbildung des Tanzbären und ihre Versuche misslingen. Als der Tanzbär bemerkt, dass er etwas Besonderes kann, mit dem er sich von den anderen abzeichnet, tanzt er [stolz] weiter. Die anderen Bären fühlen sich dadurch jedoch hintergangen und werden wütend. Sie denken, der Tanzbär wolle sie nur bloßstellen und jagen ihn fort.

Die Moral des Gedichtes/ der Fabel wird in der letzten Strophe beschrieben. Wenn man genauso ist, wie alle anderen, so wird man integriert. Unterscheidet man sich jedoch durch besondere Fähigkeiten von der Masse, so muss man darauf achten, nicht mit diesen Fähigkeiten zu prahlen. Am Anfang wird man zwar bewundert, aber im Nachhinein wird diese Bewunderung in Neid umschlagen und Hass entsteht. Dabei ist nicht die Fähigkeit selbst das entscheidende, sondern die Absicht, sich von den anderen abzuheben und etwas „besseres“ zu sein.
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Mathematik hinter GPS

Vorwort

Diese Ausarbeitung betrachtet das Positionsbestimmungssystem GPS von einem mathematischen Blinkwinkel aus und gibt einen Überblick der rechnerischen Ortsbestimmung im dreidimensionalen Raum.

Einleitung

Bis zur Erfindung der Satelliten gestützten Navigation musste man sich umständlicher Hilfsmittel (z.B. geographische Besonderheiten, Gestirne, Kompass, etc…) bedienen, um sich in einer unbekannten Umgebung zu recht zu finden. Heut zu Tage gibt es 2 konkurrierende Satellitensysteme, das vom Verteidigungsministerium der ehemaligen Sowjetunion konzipierte Global Navigation Satellite System (GLONASS) und das amerikanische Äquivalent Global Positioning System (GPS). Obwohl beide Systeme als nahezu gleichwertig zu betrachten sind, hat sich das GPS durchgesetzt und wird im Folgenden genauer betrachtet.
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